Die Tafel und der Grabstein
<p style="font-weight: 400">Eggert Ulfeldt besaß das Kragerup Gods in den späten 1500er Jahren. Er hinterließ zwei bemerkenswerte Erinnerungsstücke. Das eine war ein achteckiger Steintisch mit dem Wappen von ihm und seiner Frau Elisabeth Galde. Das andere Andenken war ein in die Kirchenmauer der Ørslev-Kirche eingelassener Grabstein und ein Alabaster-Altarbild, das zu Kragerup gehörte. </p>
<p style="font-weight: 400"><b><strong>Der Tafeltisch</strong></b><br />
Die Tafel ist eine achteckige Granittafel aus dem Jahr 1577 und eine der ältesten Tafeln in Dänemark. Die Tafel stand ursprünglich in einem Pavillon mit dem Wappen, dem Namen und der Jahreszahl des Gutsherrn über der Tür. Das Pavillongebäude befand sich im “Hain” des Waldes, wo sich heute ein Aktivitätspark befindet. Der Pavillon wurde erst in den 1920er Jahren abgerissen. </p>
<p style="font-weight: 400">Auf dem Tisch sind zwei alte Spiele eingraviert, die zum Spaß gespielt wurden. Die beiden Spiele auf dem Tisch waren das beliebteste Brettspiel der damaligen Zeit, ‘Tabulut’ und das Würfelspiel ‘Passix’. Dies war auch der Ort, an dem die Gentlemen von einst nach einem guten Abendessen ausgingen und ‘High Stakes’ spielten, bei denen sie manchmal ein paar Grundstücke oder einen Wald verspielten. Es ist nicht gut, das zu wissen, aber wenn der Tisch Geschichten erzählen könnte, wären sie zweifellos interessant und aufschlussreich. Der Spieltisch befindet sich immer noch hinter der Terrasse im Restaurant Blixen. </p>
<p style="font-weight: 400"><b><strong>Der Grabstein</strong></b><br />
Der Grabstein stammt aus dem Jahr 1554 und befand sich ursprünglich im Boden. Er wurde angefertigt, als der Besitzer von Kragerup, Claus Eggertsen Ulfeldts erste Frau, Dorthe Ovesdatter Lunge, starb. Claus Ulfeldt ließ sich mit ihr auf dem Grabstein nieder, da er erwartete, neben ihr zu liegen. Ulfeldt heiratete jedoch ein zweites Mal und lag schließlich mit seiner zweiten Frau, Margrethe Hvide, unter einem anderen Grabstein in der Kirche von Ulbølle. Ulfeldt war damit die einzige Person im Lande mit zwei Grabsteinen. </p>
<p style="font-weight: 400">Später, im Jahr 1843, wurde der Stein in die Südwand der Kirche eingelassen, wo er bis heute bewundert werden kann.</p>
Die Tafel und der Grabstein
<p style="font-weight: 400">Eggert Ulfeldt besaß das Kragerup Gods in den späten 1500er Jahren. Er hinterließ zwei bemerkenswerte Erinnerungsstücke. Das eine war ein achteckiger Steintisch mit dem Wappen von ihm und seiner Frau Elisabeth Galde. Das andere Andenken war ein in die Kirchenmauer der Ørslev-Kirche eingelassener Grabstein und ein Alabaster-Altarbild, das zu Kragerup gehörte. </p>
<p style="font-weight: 400"><b><strong>Der Tafeltisch</strong></b><br />
Die Tafel ist eine achteckige Granittafel aus dem Jahr 1577 und eine der ältesten Tafeln in Dänemark. Die Tafel stand ursprünglich in einem Pavillon mit dem Wappen, dem Namen und der Jahreszahl des Gutsherrn über der Tür. Das Pavillongebäude befand sich im “Hain” des Waldes, wo sich heute ein Aktivitätspark befindet. Der Pavillon wurde erst in den 1920er Jahren abgerissen. </p>
<p style="font-weight: 400">Auf dem Tisch sind zwei alte Spiele eingraviert, die zum Spaß gespielt wurden. Die beiden Spiele auf dem Tisch waren das beliebteste Brettspiel der damaligen Zeit, ‘Tabulut’ und das Würfelspiel ‘Passix’. Dies war auch der Ort, an dem die Gentlemen von einst nach einem guten Abendessen ausgingen und ‘High Stakes’ spielten, bei denen sie manchmal ein paar Grundstücke oder einen Wald verspielten. Es ist nicht gut, das zu wissen, aber wenn der Tisch Geschichten erzählen könnte, wären sie zweifellos interessant und aufschlussreich. Der Spieltisch befindet sich immer noch hinter der Terrasse im Restaurant Blixen. </p>
<p style="font-weight: 400"><b><strong>Der Grabstein</strong></b><br />
Der Grabstein stammt aus dem Jahr 1554 und befand sich ursprünglich im Boden. Er wurde angefertigt, als der Besitzer von Kragerup, Claus Eggertsen Ulfeldts erste Frau, Dorthe Ovesdatter Lunge, starb. Claus Ulfeldt ließ sich mit ihr auf dem Grabstein nieder, da er erwartete, neben ihr zu liegen. Ulfeldt heiratete jedoch ein zweites Mal und lag schließlich mit seiner zweiten Frau, Margrethe Hvide, unter einem anderen Grabstein in der Kirche von Ulbølle. Ulfeldt war damit die einzige Person im Lande mit zwei Grabsteinen. </p>
<p style="font-weight: 400">Später, im Jahr 1843, wurde der Stein in die Südwand der Kirche eingelassen, wo er bis heute bewundert werden kann.</p>