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Carl Sophus Dinesen

Kindheit und Werdegang
Carl Sophus Dinesen wurde am 18. Juli 1863 auf dem Anwesen Store Mørkegård (Toftholm) als Sohn des Jagdmeisters Marius Jacob Neergaard Dinesen und von Ida Cathrine van Deurs geboren.

Militärische Laufbahn und Auszeichnung
“ Er wurde 1881 zum Leutnant der Leibgarde ernannt und 1885 mit dem russischen St.-Stanislaus-Orden 3. Klasse ausgezeichnet. Der Orden war eine kaiserlich-russische Auszeichnung, die aufgrund der sehr engen diplomatischen, familiären und militärischen Bindungen zwischen Dänemark und dem Russischen Reich im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts häufig an dänische Offiziere und Diplomaten verliehen wurde. Von 1886 bis 1894 diente Carl Sophus im Gendarmeriekorps.

Ehe und Familie
Am 9. September 1891 heiratete er Ebba Schøller, die Tochter des Hofjägermeisters Christian Emil August Schøller und der Henriette Elisabeth Christine Mechlenburg. Gemeinsam hatten sie drei Söhne: Bengt Sophus Dinesen (1894–1973), Carl Ebbe Eiler Dinesen (1897–1974) und Carl Ebbe Dinesen (1899–1974).

Tod und Nachwelt
Carl Sophus Dinesen erkrankte und verstarb am 3. März 1899 in Vordingborg, im Alter von nur 35 Jahren. Seine drei Söhne waren noch klein, und der Älteste, Bengt, war erst fünf Jahre alt. Da Carl Sophus so früh verstarb, gab es kein gemaltes Porträt von ihm, sondern lediglich eine Fotografie.

Die Entstehung des Porträts
Als Erwachsener störte es den Sohn Bengt Sophus Dinesen, dass es kein Porträt seines Vaters gab, und deshalb ließ er 1928 ein Porträt anfertigen, das auf dem vorhandenen Foto basierte und aus Mitteln des Fideikommissums von Jens Kraft Sophus Dinesen (1830–1910) finanziert wurde.

Die Reise des Porträts
Viele Jahre lang hing das Porträt bei Bengt Sophus Dinesen, und nach seinem Tod gelangte es auf das Anwesen Lerbæk zu seinem Sohn Jens Kraft Dinesen (1922–2003). Im Jahr 2025 wurde das Porträt an das Anwesen Kragerup Gods übergeben.

Identifizierung des Porträts
“ Auf der Rückseite des Porträts befindet sich lediglich die handschriftliche Aufschrift „Dinesen“, und bei der Identifizierung des Porträts erwies sich der russische Sankt-Stanislaus-Orden, den Carl Sophus Dinesen auf dem Gemälde trägt, als entscheidend. Zusammen mit Informationen von Ebbe Dinesen (1947–), dem Enkel von Carl Sophus Dinesen über dessen Sohn Carl Ebbe Eiler Dinesen, konnte bestätigt werden, dass das Porträt Carl Sophus Dinesen darstellt. Damit sind sowohl die Geschichte des Mannes als auch die Reise des Porträts für künftige Generationen bewahrt worden.

Carl Sophus Dinesen

<p><strong>Kindheit und Werdegang<br /> </strong>Carl Sophus Dinesen wurde am 18. Juli 1863 auf dem Anwesen Store Mørkegård (Toftholm) als Sohn des Jagdmeisters <a href="https://kragerup.dk/de/historie/marius-jacob-neergaard-dinesen/">Marius Jacob Neergaard Dinesen</a> und von Ida Cathrine van Deurs geboren.</p> <p><strong>Militärische Laufbahn und Auszeichnung</strong>„ <strong><br /> “ Er wurde 1881 zum Leutnant der Leibgarde ernannt und 1885 mit dem russischen St.-Stanislaus-Orden 3. Klasse ausgezeichnet. Der Orden war eine kaiserlich-russische Auszeichnung, die aufgrund der sehr engen diplomatischen, familiären und militärischen Bindungen zwischen Dänemark und dem Russischen Reich im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts häufig an dänische Offiziere und Diplomaten verliehen wurde. Von 1886 bis 1894 diente Carl Sophus im Gendarmeriekorps.</strong> </p> <p><strong>Ehe und Familie<br /> </strong>Am 9. September 1891 heiratete er Ebba Schøller, die Tochter des Hofjägermeisters Christian Emil August Schøller und der Henriette Elisabeth Christine Mechlenburg. Gemeinsam hatten sie drei Söhne: Bengt Sophus Dinesen (1894–1973), Carl Ebbe Eiler Dinesen (1897–1974) und Carl Ebbe Dinesen (1899–1974). </p> <p><strong>Tod und Nachwelt</strong><br /> Carl Sophus Dinesen erkrankte und verstarb am 3. März 1899 in Vordingborg, im Alter von nur 35 Jahren. Seine drei Söhne waren noch klein, und der Älteste, Bengt, war erst fünf Jahre alt. Da Carl Sophus so früh verstarb, gab es kein gemaltes Porträt von ihm, sondern lediglich eine Fotografie. </p> <p><strong>Die Entstehung des Porträts<br /> </strong>Als Erwachsener störte es den Sohn Bengt Sophus Dinesen, dass es kein Porträt seines Vaters gab, und deshalb ließ er 1928 ein Porträt anfertigen, das auf dem vorhandenen Foto basierte und aus Mitteln des Fideikommissums von <a href="https://kragerup.dk/de/historie/jens-kraft-jacob-sophus-dinesen/">Jens Kraft Sophus Dinesen</a> (1830–1910) finanziert wurde.</p> <p><strong>Die Reise des Porträts<br /> </strong>Viele Jahre lang hing das Porträt bei Bengt Sophus Dinesen, und nach seinem Tod gelangte es auf das Anwesen Lerbæk zu seinem Sohn Jens Kraft Dinesen (1922–2003). Im Jahr 2025 wurde das Porträt an das Anwesen Kragerup Gods übergeben. </p> <p><strong>Identifizierung des Porträts</strong>„ <strong><br /> “ Auf der Rückseite des Porträts befindet sich lediglich die handschriftliche Aufschrift „Dinesen“, und bei der Identifizierung des Porträts erwies sich der russische Sankt-Stanislaus-Orden, den Carl Sophus Dinesen auf dem Gemälde trägt, als entscheidend. Zusammen mit Informationen von Ebbe Dinesen (1947–), dem Enkel von Carl Sophus Dinesen über dessen Sohn Carl Ebbe Eiler Dinesen, konnte bestätigt werden, dass das Porträt Carl Sophus Dinesen darstellt. Damit sind sowohl die Geschichte des Mannes als auch die Reise des Porträts für künftige Generationen bewahrt worden.</strong> </p>

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